Nebeleiche

Fällt die Frucht...
  Startseite
    Windhauch
    Asche
    Glut
  Archiv
  Gezeitenwurzel
  Mondstamm
  Ästerwald
  Krähenkrone
  Gästebuch
  Kontakt

...wächst ein Baum.

http://myblog.de/nebeleiche

Gratis bloggen bei
myblog.de





Tainted Love

Tragisch verdorben und ängstlich stehst du vor mir..
Geschlagen, getretten und missbraucht..
Soll ich die Fesseln enger schnüren? Behutsam..
Ich werd auch ganz vorsichtig sein, versprochen..
Was krächst du.. Ein Nein? Wie kannst du es wagen deinem Wahnsinn zu wiedersprechen? Du hast dazu kein Recht! Nie bessesen, nie gebraucht.. Hat ich doch immer den längeren Arm.. Was? Du wagst den Gedanken der Flucht anzufordern? Du erbärmliches Stück Dreck. Hast du es den noch nicht verstanden.. Ich kann deine Gedanken lesen, ich kann deinen Schmerz genauso fühlen wie du es dafst.
Akzeptier endlich, ich bin du, du bist ich.. Wir sind eins..
Richtig! Danke.. Denke weiter, verenne dich in deinem Todeswunsch, halte fest daran. Wir wollen das.. Ja!! Hör auf zu hecheln, das ist doch kein Schmerz. Strafe! Du wolltest es nich anders. Nie kannst du etwas richtig machen. Schreie! Los!
Betäubt? Tod? Nein, bloß bewusstlos. Schade, ich dachte es wäre vollbracht.. Warum hast du mir keine Beine geschenkt? Nur diesen einen Arm.. Du hast den Krüpel in dir doch selbst geboren. Du bist meine Mutter, mein Vater, meine Schwester und mein Bruder. Ich liebe dich.. Verlass mich nicht.. Nehm mich doch endlich mit. Dein Vertauen wird stärker, ja, glaub an mich, verehre mich, werde mein Sklave. Untertan auf Lebenszeit. Richtig so. Merke dir, ich liebe dich.
24.11.06 16:10


Anorexa der Gefühle

Hunrig frisst sich die Droge durch meinen doch schon so gezeichneten Schädel.. Gedächtnislücken sind wie tiefe Krater in das schlecht durchblutete Fleisch gerissen. Meine Augen zu engen Schlitzen zusammengekniffen, stirnrunzelnt und ach so alt sitze ich hier. Auf der Suche nach dem Sinn der Frage die mir den geordneten unfraglichen Gedankengang raubt. Reihenweise Gefühlswellen der mächtigen Vertrauensflut reißen mich mit. Schwemmen mich wie einen schweren Felsblock durch das Flußbett.. Ich stoße mit so vielen Steinen zusammen und beginne meine wahres ich zu schleifen, die Gesellschaft raspelt an meinen scharfen Kanten.. Versucht sich meiner Form und Farbe anzunehmen, zu bestimmen was mein Wille ist, ihn zu verändern, dem Glauben zu schenken was meiner Prinzipen gerade so recht wird. All das ohne mein Wissen, ohne meiner Zustimmung. Schon Meilen weit hat mich dieses Flußbett geschoben, immer kleiner werden lassen, mich einer einheitlichen Form und Farbe angepasst. Einfach meine Individualität getretten und gesteinigt, mit Rücksicht auf die geringe Übelebenschance ließen sie mir einen letzten Wunsch. Was könnte mein letzter Wunsch sein? Möcht ich noch einmal in deinen Armen liegen, möcht ich so weit sein mir die eine oder andere, mir so scheinend, wichtige Frage erneut oder neu zu stellen. Wie möchte ich von hier gehn, mit dem Gefühl von Geborgenheit oder der absolut schwachsinnigen Idee, bis an das Ende seines Lebens recht gehabt zu haben. Ich glaube ich würde deine Nähe erwählen wollen, aber, vor lauter Zweifel und Angst, mich für mein so erfüllendes Wissen entscheiden.
Mitleidtragende sollten wissen das es nicht nötig ist sein Leid in diesem Moment oder dieser Art von Schwäche weder lohnent zu erwähnen, gar umzusetzen.
Komplexe Gedanken jagen durch meinen Kopf, lassen mich vor dem nächsten Tag grauen. Diese vermaledeite Unwissenheit verwirrt mich, taktisch klug natürlich, ohne Frage, aber ohne Herz und Verständniss zur menschlichen Belastungsgrenz. Ein Kilo Gewicht, an beiden Händen, ausgestreckte Arme und der tierische Wettkampf gegen den Schmerz. So bloßgestellt und nutzlos kommst du dir in dieser Situation vor. Bedeutung, wenig, sehr wenig. Deine Bedeutung von Grund auf, Bestimmung ausgeschlossen. Das ist ein Fehler, vergesse nie ein Geheimniss zu lösen du bereust es und der Gedanke zur Unwissenheit zu pledieren, lässt mich fallen. Ein unangenehmens Fallen, anziehendes Ende, Boden, Nichts, in was auch immer ich fallen mag. Losgelassen von mir selbst schwebe ich im Hierundjetzt, trotz unglaublich erscheinender Szenen einer Gedankenstromsprengung betrachte ich alles weiter. Dringe immer weiter in die geschichtete Maximalität der Objektivität hinein. Zum Kern der Allwissenheit vordringen, das ist das dreist und frech gesetztes Ziel meines Lebens. Aber was ist mit den anderen wichtigen Dingen des Überlebends? Kann ein Mensch doch nicht nur von der Liebe zum Wissen leben, sondern braucht die Liebe zu sich selbst und voralledem die Liebe anderer Menschen, anderer gequälter Seelen deren Schmerzesheilung du, du selbst beiwohnen darfst, vielleicht sogar daran mitwirken kannst. Um auf meine Üerschrift zurück zukommen.. Mager ist die Sucht, wenn die auf ein liebendes Herz stößt, auf wenig fruchtbaren Boden trifft sie dort. Doch in einem einsamen Herz muss nur ein neuer Gedanke der dunkelen Saat auf den dürren Boden fallen, gräbt sich sofort in den kargen, erfrohrenen Acker und lässt sogleich ein Dornenbüschlein sprießen, spießt im herausschießen eine kleine Feldmaus auf und miemt eine neue, angreifende Waffenart. Spezialisiert auf erbarmungslosen Exitus aller "Gespießten Narren". Auch ich bin ein Narr, ein ulkiger, kranker Geist der es nicht vermag in diesen langen Text sich eine einzige wirklich relevante Frage zu stellen. Ich solte warten und hoffen das lösende Wort zu finden, sollte ich dieser Aufgabe gewachsen sein, ich werde fortfahren. Auf diese Frage, such die Antwort. Wenn du nicht weißt, welches die Frage ist, die ich mir stelle, dann, dann hast du diesen Text verstanden und meinen Sinn der Unsinnigkeit geschätzt betrachtet. Danke.
2.11.06 23:12


Ein Paar Gedichte- Vertrauen zum Wort



Das alles sind Zeugen und Erzeugnisse einer alten Zeit, doch ich habe Angst. Angst diese so geliebTEN Gefühle neu zu erwecken, auferstehen zulassen. Wenn du sie nun lesen solltest, möchte ich dir sagen, dass dies keine Ideen oder Erfundenes ist. Sondern schon einmal Gefühltes und nie Vergessenes.
Die meisten dieser Texte habe ich in einer Klink verfasst und dort bis vor kurzem, zu hassen gelernt.
Lesen, oder nicht lesen. Das ist nun die Frage.
Die Frage an dich.



5.10.2005
Wirrer Junge

Verwirrt treibst du hinfort,
auf den Wellen der Angst reitest du dahin,
gefangen in den Fluten.
Du schaust dich um, drehst dich im Kreis umgeben von heißen,
aber doch so eiskalten Fontänen windest du dich im Dunkel.
Schwarze Flecken werden größer,
weiße Wände Rücken näher.
Farben scheinen grell und tonlos.
Töne klingen in deinem Herz,
was wärst du,
du verwirrter Junge, ohne Schmerz.

(Für einen Freund)



Krähenkreise

Wie ein Pendel der Zeit kreisen die Krähen über den Hälsen der Geköpften. Die majestätischen Schwingentiere ziehen wunderbar durch die Lüfte. Der Wind streicht durch ihr glänzendes Gefieder, das sanfte, silberne Mondlicht spiegelt sich in den so unbeschreiblichen Augen wieder. Fast unnahbar kommen mir diese Kreaturen vor, wie Hölle und Himmel verbinden sie das Gute und das Böse. Als Heimat den Himmel, schweben sie ohne jeglichen Zweifel, triumphierend über unsere Köpfe hinweg. Wir, die stumpfsinnigen, kopflosen Zweibeiner halten uns dafür bestimmt, den Himmel zu stürmen. Doch in die Hölle wollen wir keinen Fuß setzen, aber sie tragen uns herab, die Richter des Himmels. Hinab tragen sie uns, mit den spitzen Krallen bohren sie dem Toten in die Schultern. Packen dich an deinen Fäden, richten dich auf, wie eine Puppe des Spielmanns wankst du im Nichts. Schwankst über dem schwarzen Untergrund nur gehalten durch die Sehnen, die wie Schlaufen aus deinen Schultern herausgerissen worden sind. So tragen sie dich hinab. Lassen dich fallen, über den Schlund der Hölle. Du fällst weiter, der Schoss des Höllenvaters umschließt dich wärmend. Du wähnst dich im Schutz des unendlichen Feuerkleides, doch plötzlich zerreißt der rote Samt. Schreie dringen an dein Ohr, du siehst Gesichter. Von Menschen die du nie gekannt, dir aber trotzdem nicht fremd. Das flüstert die Stimme die in meinem Kopf hämmert. Im grausam verhängnisvollen Takt, der Erlösten, bald wahnsinnig gequälten Seelen, für uns falsch, aber was ist schon richtig?






FRAGEN…

WAS IST DAS LEBEN WERT?
WARUM KANN ICH NICHT EINFACH TOT SEIN, MIR DAS LEBEN NEHMEN?
WARUM HABE ICH SOLCHE GEDANKEN?
WARUM GEHEN SIE NICHT WEG?
WARUM KANN ICH MEINE GEFÜHLE NICHT VERSTECKEN?
WARUM TUT ES SO WEH?

FRAGEN, FRAGEN… BLOß FRAGEN! KEINE ANTWORTEN!!

GIB MIR ANTWORTEN, WENN DU WELCHE WEISST. WER IMMER DU BIST, WO IMMER DU LEBST. SAG MIR „warum“, ICH WILL ES WISSEN!

IST ES DER RICHTIGE WEG?
WAS KOMMT NACH DEM TOD?
WIRD ES BESSER, ODER VIELLEICHT AUCH SCHLECHTER?
IST ES DIESES RISIKO WERT?
KANN ICH SO WEIT GEHEN UND SO VIELE LEUTE VERLETZEN?
SOLL ICH ES TUN, DAS LETZTE BISSCHEN LEBENSLUST WEGWERFEN?
WURDE MIR NICHT SCHON GENUG WEHGETAN, HABE ICH NICHT SCHON ETWAS MEHR ALS EIN PAAR „ANDERE“ GELITTEN?

FRAGEN, FRAGEN… DIE ICH NICHT STELLEN DÜRFTE!!

DARF EIN MENSCH ÜBERHAUPT SO WEIT GEHEN UND ÜBER SEIN LEBEN UND SEINEN TOD ENTSCHEIDEN!? ER DARF DOCH NICHT DAS „höchste geschenk“, DAS ER JE ERHALTEN HAT EINFACH SO VERACHTEN, ODER?! ICH WEISS ES NICHT! DESWEGEN FRAGE ICH DICH!

WAS IST WENN ICH SO WEITERLEBE?
WÜRDE ES IRGENDWANN BESSER WERDEN?
KANN MIR JEMAND HELFEN?
WERDE ICH DANN ENDLICH FREI SEIN UND WIEDER SPASS AM LEBEN HABEN?
WIRD ES JEMALS NOCH SO KOMMEN?

FRAGEN, FRAGEN… DIE, DIE LETZTE HOFFNUNG AUSDRÜCKEN!!

DER LETZTE FUNKE HOFFNUNG DARF DOCH NICHT ERLISCHEN! KRAFT! ICH BRÄUCHTE NEUE KRAFT, DIE DAS LEBENSFEUER WIEDER AUFLODERN LASSEN KÖNNTE!!

KANN DIES ALLES MÖGLICH SEIN?

EINE FRAGE, DIE NIEMAND BEANTWORTEN KANN…

… „AUßER ICH“…


ABER DIE WICHTIGSTE FRAGE IST:

WER BIN ICH!?

ICH WEISS ES NICHT…



Bäume so still

Bäume so still,
aber doch so schuldig.
Leise bewegen sich ihre Äste,
wie ein Seil umschlingen sie meinen Hals.
Die Blätter bohren sich wie Dornen in meine Adern.
Sie ziehen mir den letzten Rest an Lebenswillen aus meinem
kalten Körper.
Meine Haut wird weiß,
das Licht wird heller,
Zeit kommt, Zeit geht.
Ihr werdet mich finden,
eisig,
farblos,
elendig erdrosselt,
unter dem uralten Baum der Zeit.



In mir


In mir fließt Blut,
Blut das meine Adern verstopft,
die durch den schwarzen Fleck in mir,
zu meiner verhassten,
jämmerlichen Seele führen.
Wie eisiges Wasser, das durch eine lange,
nicht enden wollende Röhre schießt.
Wie Sand der durch die Sanduhr fließt,
erhitzt von der elend,
untergangbringende Sonne,
befestigt durch nichts,
rieselt er ins Schwarze.
Unaufhaltsam in das pechschwarze dunkel,
der frostdurchzogenen,
verregneten Wüstennacht.







Kalte Tränen


Kalte Tränen,
die sich über meine leblosen Wangen ihren Weg bahnen.
Ihren Ursprung aus den dunklen,
sinnlosen Gruben,
die meinen kalten,
starren Blick beherbergen.
Umrandet von den Tränen meines Fleisches,
schwarzer,
dickflüssiger Masse,
die sich mein Blut nennt.
Über die Wangen zu einem nach Blut lefzenden,
tiefen Loch,
dass in das faulende Innere meines ICHS führt.
Wie Säure ätzt sich der Schrei nach Leben durch meinen Schlund.
Doch er verstummt…

Falls du dir nun wirklich all diesen Müll und Schrott durchgelesen haben solltest, dann vergiss ihn auf der Stelle wieder und schaffe erneut Platz für das ganze uns noch verbehaltenen Wissen.
Trotzdem vielen Dank für deine Aufmerksamkeit.
30.8.06 03:15


Ich wollte nie über die Liebe schreiben

Liebe, das kranke, paradoxe Gefühl von Glück.
Früher geliebt, nun geächtet.
Durch die Veränderung des Seins, vergessen und verdrängt.
Die Droge zu gut, der Leib und die Seele zu schwach.
Trug und Lug zerfleischen mich.
Steinigen meine Liebe, lassen meine Lust verhungern.
Mein Herz fragt nach dem Ende, bittet um neue Flügel.
Es streift die alte Haut ab und überdenkt seine neue Hülle.
Wie soll sie sein? So wie ich bin?
Glänzend, schillernd , unverkennbar der Lug,
ODER
kalt und leer, voller Zweifel, das kann doch nur der Trug sein.
So bin ich nicht.
NEIN
Ich sah dich und du warst so unglaublich schön.
Ich spürte dich und wollte dich nie wieder loslassen.
Ich lernte dich zu kennen und du warst mir so vertraut.
Was ist geschehen.
Dein Blick schlägt und verurteilt mich jedes Mal aufs Neue.
Deine Umarmung, so kalt geworden.
Deine Freude, wenn, unsichtbar im Spiegel deiner Augen.
Ich vermisse dich.
Du bist weiter entfernt, als du mir je Nahe warst.
Wollte doch nur bei dir sein.
STOP
Diese Liebe ist krank und unmöglich.
Ein dünnes Garn, gesponnen in dem Hirn, welches vermag sich an einer solchen Liebe fest zuhalten.
Ein krankes Hirn.
Lass mich los, oder sei mir nah.
Ich kann das so nicht mehr, es tut viel zu sehr weh.
Vierteile und verschandele meinen Geist und lass meine Liebe erstarren.
Bitte tu mir nur noch diesen einen Gefallen und sprich zu meinen drecks Ego.
Sag mir nur noch eins.
Sag, dass du mich hasst.
Sag es um mich zu befriedigen.
Sodass ich endlich genug gewollte Trauer in mir habe, um mich loszulassen.
Lass mich ziehen.
Hörst du das?
Merkst du was?
Tu’ s einfach.
Lass mich an meinem verdammten Ego verrecken.
Sag, dass du mich hasst.


Deine zahrten Klauen.

30.8.06 02:13


rostige Tränen tragen das Böse aus dir heraus
Sandkörner scheinen dich zu überrollen
Sehnsüchte verbrennen dein Selbst und triumphieren über die falsche Vernunft
Maden zerfressen deine Seele wie einst das Obst des Baumes reiner Freude
Laster ziehen dich, hinunter, lassen dich versinken in das nebelige Moor der Sucht
ein Stuhl hängt, an einem alten Tau, an der Achse der Erde und darauf geschnallt sitzt du
Beine so leicht und Arme so schwer, bricht dir die Fähre ins Nichts das Genick deines letzten Verstandes
die Kerze die auf deinem Kopf geschnallt ist flammt auf
kalter Schrecken
schrille Angst
unerwarteter Schock
beängstigende Freude
unglaublicher Wahnsinn
Gefühle übertönen den Verstand, sie schreien dich an
der Fall
der Laut
der Augenschlag
der Aufprall

das Ende.

doch nein
du erwachst
befreit von deinem Traum wieder in der Realität angekommen
allein
süße Verzweiflung nascht du erneut
behaftet mit Wolllust
jedes Mal
neues Leid
überdeckt von dem Zucker
Zucker der viel zu süß ist
kannst dich nicht befreien aus der Trance

Droge Hass
Untermensch Arier
Süße
Taubheit

Alkohol Grab
Leere Enge
Lust Warnung
Esel Ochse
Sex Leichtsinn
Lärm
Tod

geh e
seh e
versteh e
fleh e.
24.8.06 03:30


Betrug

Was is nur los mit mir?
Ich hab so vieles vergessen..
Vergessen wie sich dieses unbeschreibliche Gefühl von unantastbaren Geborgenheit anfühlt..
Meine Hände, zum Glück, sind verschrumpelte, kleine Knochenstümpfe die sich in die Höhe recken, aber nicht mal die unverpestete Luft berühen können..
Das reine Gold, wie Samt, durch die Finger gleiten lassen..
Rauschgefühl ist meine neu erlangte Geborgenheit..
Durch verendente Welten wandelt meine kalte Hülle..
Trägt die Kleidung des "Anders-sein-wollens",
erfüllt mit Gefühlen von Sehnsucht..
Sucht nach der Veränderung..
Der Macht, das Gefühl zu töten..
Die Veränderung die Menschen zu bemittleidensarmen Geschöpfen werden lässt..
Trauer überkommt mich immer wieder ausf Neue, während ich hinausblicke..
Ich sehe immer das Gleiche, die gleiche Szene und immer wieder alles aus der selben Perspektive...
Der alltägliche Trot..
Die sich versteifende Landschaft lächelt mich hämisch durch zwei falsche Augen an..
Sie zieht den linken Mundwinkel verpöhnend nach oben..
Zeigt mir den Wahnsinn, den Wahnsinn, den sogar schon die Natur übernommen hat..
Auch "Mutter Natur" krümmt sich vor Gräul und Schmerz..
Sollte auch sie einen Gang zum Seelenklemptner wagen..
Sich auf die Trage eines kranken Menschens legen?
Ich seh die beiden schon vor mir..
"Mutter Natur" eigentlich das strahlenste und wunderbarste Vollendete unserer Zeit, liegt fixiert durch schneidente Verbände auf der Trage gefesselt..
Das Gesicht von Schnitten geprägt, ein Arm amportiert und verdorbene offene Wunden grinsen mich an..
Da sitzt er..
Der Mensch..
Die selbsternannte Macht..
Mit Notizblock und Kugelschreiber bewaffnet..
Der Notizblock, verstrahlter Regenwald..
Der Kugelschreiber eine Miniaturatombome..
Mit Schutzanzug und Mundschutz sitzt er vor ihrem Krankenbett und untersucht die Werte..
Über den Bildschirm flimmern sie bedrohlich..
Der Rhytmus, des Herzens, zu Schwach für Liebe oder Hass..
Er zeigt nur die grausame Gleichgültigkeit..
Der Puls explodiert fast..
Langsam fressen sich kleine Löcher in den makellosen Körper der letzten Schönheit..
Die Droge ist zu viel..
Die Hülle droht zu platzen..
Reanimationen folgen..
Der Mensch beginnt zu verstehen..
Sieht die Welt vor seinen eigenen, ach so perfekten, Augen untergehen..
Krisenstäbe werden gegründet..
Während im Krankenhaus der Kampf um unsere Mutter täglich weiter geht..
Sich berate, ja, das tun wir immer und jeden Moment in unserem Leben..
Nein! Wir packen nicht selbst mit an.. Dafür sind wir uns zu fein, zu viel Wert..
Lassen die Schönheit sterben und damit mein ich nicht die schon vorher genannte, kalte unvollständige Hülle..
Nein, die Seele des unschuldigen Mitbewohners, dem Tier.
Der Gemeinschaft..
Des unerreichbaren Friedens und alles was jedem einzelnem am Herzen liegt..
Ein leiser Piepton ist das einzigste das ich nun hören kann..
Das Verstummen der Wärme..
Das Herz der Natur vollendet das Untergangsszenarium mit seinem Stillstand und es bleibt ein Tinitus..
Ein Tinitus dem kein Mensch mehr zu endfliehen vermag..
17.4.06 22:52


Zu viele Gedanken

Es ist so ein Fuck das ganze hier..
Nix zu rauchen, nix zu saufen..
Allein und und links liegen gelassen...
Von einem Menschen der mir so vieles bedeutet und mir gleichzeitig so weh tun kann...
Ich glaube die Augen meines Schmerzes sind schon längst erblindet..
Blind vor Liebe..
Doch die Trauer und Verzweiflung löst langsam die klebrige und zähe Masse von meinen Liedern..
Erste Lichtstrahlen schießen mir in das dunkele Schwarz, das mich so wohlwollend beschützt hat...
Mir Geborgenheit geschenkt hat...
Wie eine glühende Klinge bohrt sich das Licht in mein Herz...
Es tut verdammt nochmal weh..
Aber man sollte glaube ich nicht die Augen vor der Realität schließen.
Einfach in das grausme Weltbild hinein schauen..
Die Tragig spüren wenn sich wie so oft ein Verkäufer hinter der Kasse plagt..
Weil wir verdammt nochmal nur um Besitz und Reichtümer kämpfen und nicht um die Liebe..
Doch ich weiß nicht ob ich noch lange die Kraft aufbringen kann diesen Kampf zu schlagen..
Bis zum Todesstoß will ich nicht mehr kämpfen..
Nicht noch einmal..
Nein..
Vorbei soll das sein.. Weg.. Vergessen..
Doch ich kann nicht vergessen, wie niemand, was geschehen ist und für was ich alles verantwortlich war, bin und sein werde..
Für was wir alle verantwortlich sind..
Doch jetzt schweife ich ab..
In oberflächliche Grübelein..
Ich hasse Oberflächlichkeit..
Ich hasse sie..
Hasse sie..
14.4.06 01:46





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung